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Developer-Treffen

27. August 2004 Universität Münster

Bericht Impressionen

Nach einer Begrüßung durch Herrn Prof. Grob (Gastgeber und Projektleiter von OpenUSS und Freestyle Learning) wurde von Herrn Prof. Kaderali (Vorsitzender der Coregroup und Projektleiter von Uni-Open-Platform) die aktuelle Situation von CampusSource kurz beschrieben. Die zukünftige Finanzierung soll durch Projekte, Gründung eines Vereins, Beratung und Konferenzen sichergestellt werden. Aktuelle Projektanträge sind neben CampusContent auch die CampusSource-Engine und ein weiteres Content-Projekt im Medizin und Gesundheitswesen. Eine Integration der Systeme wird als notwendig angesehen, da es momentan zu viele Systeme gibt und diese meist nicht gleichzeitig und dabei ergänzend eingesetzt werden können.

Aus den Projekten der Entwickler wurde von Herrn Alexander Killing (ILIAS) die Entwicklungsphasen der Plattform ILIAS [ .pdf - 20 KB ] der Universität Köln vorgestellt. In der vierjährigen Entwicklungszeit wurden als wichtigste Elemente der Entwicklung der Einsatz von Use-Cases und ein BugTracker identifiziert.

Auch im Hinblick auf die von allen Teilnehmern gesehene Notwendigkeit und das Potential einer Integration der vorhandenen Plattformen wurde von Herrn Lofi Dewanto (OpenUSS/Freestyle Learning) die Model Driven Architecture [ .pdf - 606 KB ] vorgestellt. In der anschließenden Diskussion wurden die Probleme vieler Projekte besonders durch Wahl einer geeigneten Programmiersprache deutlich. Ist in ILIAS PHP als Sprache gewählt worden, machte sich im Laufe der Entwicklung eine immer höhere Komplexitätshürde bemerkbar, der auch nicht durch relativ einfache Einarbeitung in PHP begegnet werden konnte. Im anderen Fall der Entwicklung mit Java und J2EE zeigt sich jedoch, dass viele Entwickler mit den bei der Einarbeitung in die Technik erworbenen Fähigkeiten schnell in die Industrie abwandern. In beiden Fällen ist die Erweiterung der Entwicklergemeinde um außenstehende Personen erschwert.

Zur weiteren Diskussion standen die Fragestellungen der Integration von CampusSource Produkten und die Organisation von OpenSource-Projekten. Die größere Resonanz hat die Integrationsproblematik gefunden. In diesem Zusammenhang wurde von Herrn Arne von Irmer (EdoWorkSpace) Erfahrungen mit Portlets [ .pdf - 566 KB ] berichtet. Zusammenfassend wurde dieser Technologie ein hohes Potential, aber auch momentane Schwachstellen bescheinigt. Die CampusSource-Engine wird dabei als Initiator einer Integration angesehen, bei der einzelne Plattformen zwar einige Basisfunktionen abgeben, jedoch zusätzliche Schnittstellen und Einsatzmöglichkeiten gewinnen.

Als nächster Termin für ein Developer-Treffen wird Ende Januar 2005 in Dortmund ins Auge gefasst.