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CampusSource Workshop

15. - 17. Juni 2005 Hagen

Bericht & Vorträge Flyer & Programm Neuvorstellungen der Plattformen & Werkzeuge Impressionen

Neuvorstellungen der Plattformen und Werkzeuge

Der Campussource Workshop wurde von vielen Entwicklern zur Präsentation von Neuerungen und Erweiterungen Ihrer Systeme genutzt. Zu folgenden Plattformen und Werkzeugen wurden auf dem Workshop erstmalig neuentwickelte Features der Öffentlichkeit präsentiert:




CommSy

Die webbasierte Kommunikations- und Kooperationsplattform CommSy unterstützt Projekte, Projektgruppen, Veranstaltungen und Institutionen ab der Version 3 mit vielen verschiedenen Neuerungen.

Layout

Das Layout ist durch die konsequente Umsetzung der Raummetapher hinsichtlich der Benutzbarkeit optimiert worden. Erste Erfahrungen zeigen, dass die NutzerInnen sich jetzt noch schneller und einfacher in CommSy orientieren können.

Netznavigation

Die Verknüpfungsmöglichkeiten von Einträgen sind erweitert und flexibilisiert worden. Insbesondere werden die Verknüpfungen nun prominenter dargestellt. Dies erleichtert die Erreichbarkeit der verknüpften Einträge und lädt zum Stöbern ein.

Rechtekonzept

Das einfache Rechtekonzept ist um die Möglichkeit erweitert worden, dass Moderatoren generelle Änderungsrechte besitzen, um im Notfall eingreifen zu können. Darüber hinaus können nun auf Wunsch alle Einträge gemeinsam von allen bearbeitet werden.

Strukturierungsmöglichkeiten

In der Rubrik "Materialien" sind die Auszeichnungen "Schlagwörter" und "Materialarten" zu Strukturierungsmöglichkeiten erweitert worden. Nicht nur die Eingabe dieser Auszeichnungen hat sich verbessert, sondern auch die Einschränkungs- und Suchmöglichkeiten in den Materialien.

Darüber hinaus ist im Projektraum nun auch die Rubrik "Themen" verfügbar, so dass im Projektraum neben der institutionellen Perspektive der Gruppen auch eine inhaltliche Perspektive auf die Einträge aufgebaut werden kann.

Awareness

Abgestimmt auf die CommSy-Philosophien sind die Awarenessanzeigen in CommSy-Projekträumen erweitert worden. Es wird nun zusätzlich bei jedem Eintrag angezeigt, von wie vielen Mitgliedern der Beitrag wahrgenommen wurde. Darüber hinaus geben die Informationen über Seitenaufrufe, neue Einträge und eingeloggte Mitglieder Auskunft über die Aktivität insgesamt im Projektraum.

Aufgaben

Die neue Rubrik "Aufgaben" ist eingeführt worden, in der Aufgaben definiert und von TeilnehmerInnen übernommen werden können. Per Status können Sie dessen Bearbeitungszustand anzeigen, so dass im Projekt leicht eine Übersicht über alle erledigten, noch zu erledigenden und noch nicht begonnenen Aufgaben gewonnen werden kann.


EWS

Was ist neu in EWS II?

Das erfolgreiche E-Learning System EWS wird zum Sommersemester 2006 ein Update erhalten. Trotzdem es sich um eine komplette Neuentwicklung handelt, ist ein Ziel der Entwicklung den bisherigen EWS-Nutzern die Arbeitsabläufe in gewohnter Art und Weise zu ermöglichen, sowie durch die neue Systemarchitektur auch komplexeren Anforderungen gerecht zu werden.

Single Sign On

Die Verwaltung der Benutzeraccounts ist zusammen gefasst worden. Ein Benutzer hat nun einen Account am System und kann sich von dort an unterschiedlichen Veranstaltungen anmelden. Durch diese Umstellung hat jeder Benutzer nur ein Passwort, und muss sich am System nur einmal anmelden. Danach erhält er einen Persönlichen Desktop, von dem er die unterschiedlichen Veranstaltungen erreichen kann.

[ Screenshot EWS II ]

Verbesserte Awareness

[ EWS II ]

EWS II ermöglicht es jetzt pro Veranstaltung mit einem Klick alle Mitglieder der Veranstaltung, die zurzeit im System angemeldet sind anzuzeigen. Hiermit soll eine spontane Kommunikation via Chat, News oder E-Mail der Mitglieder untereinander gefördert werden. Die Veranstaltungen sollen dadurch lebendiger und dementsprechend interessanter werden. Ist diese Funktionalität nicht gewünscht kann sie durch den Veranstaltungsleiter abgeschaltet werden.

Verbesserte Integration in die Hochschulinfrastruktur

[ HIS ]

Die Anbindung an eine Hochschulinfrastruktur, die HIS* als Informations-system verwenden ist spezifiziert. Zukünftig werden ...

Einbindung von Chat mit Whiteboard

Zur synchronen Kommunikation wurde schon seit jeher in EWS auf Chat gesetzt. Neu dabei ist jetzt, dass parallel zur Chatsitzung ein von allen Teilnehmern der Chatsitzung gemeinsam genutztes Whiteboard zur Verfügung steht. Auf diesem Whiteboard kann jeder Teilnehmer mit einem einfachen Editor Grafiken erstellen, die gleichzeitig von allen anderen Teilnehmern gesehen werden können.

[ Screenshot EWS II ]

Einbindung von Wiki und Weblog

Weitere Werkzeuge zur asynchronen Kommunikation sind jetzt neu auch in EWS II nutzbar. Der ehemalige Newsbereich ist in eine kombinierte Kommunikationszentrale bestehend aus Wiki, WebLog und News übergegangen. Konkret ist das Projekt SnipSnap des Fraunhofer Instituts FIRST in EWS II integriert. Wikis, auch WikiWikis und WikiWebs genannt, sind im World Wide Web verfügbare Seitensammlungen, die von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch online geändert werden.

http://de.wikipedia.org/

[ Screenshot EWS II ]

Komplette Neuentwicklung auf Basis von J2EE

EWS II ist von Grund auf neu entwickelt worden. Dabei ist eine modulare Struktur umgesetzt worden. Dieses Konzept bietet standardisierte Schnittstellen, um kundenspezifische Erweiterungen einzubinden und dabei den Testaufwand zu minimieren.

[ Screenshot EWS II ]

Unterstützung von WebDAV

WebDAV steht für Web Distributed Authoring an Versioning (www.webdav.org) Dabei steht "Authoring" in diesem Kontext für den Prozess des Erstellens, Aktualisierens und Verwaltens von Inhalten auf einem Webserver. WebDAV ist ein Standard entwickelt von Microsoft, Novell, Netscape, UC Irvine. WebDAV wird durch zahlreiche Autorenwerkzeuge direkt unterstützt (z.B. Dreamweaver, OpenOffice, MS Office, etc.). Insbesondere Funktionalit%auml;ten wie Versionierung von Dokumenten und das Sperren (Locking) von Dokumenten unterstützen das kollaborative Authoring. Der Zugang zu den Daten kann dabei einerseits über den Web-Browser oder andererseits über den Dateimanager erfolgen. Dabei werden HTML-Seiten natürlich im Browser angezeigt.

[ Screenshot EWS II ]

Barrierefrei

[ EWS II ]

Die Weboberfläche von EWS II ist vollständig in CSS-Technik aufgebaut und somit für blinde oder sehbehinderte Menschen lesbar gestaltet.

Einbindung von EWS II in die Campus Source Engine

Die EWS II Entwicklung geschieht in Kooperation mit CampusSource. Konkret wird mit den Unis Hagen, Duisburg-Essen und Münster zusammengearbeitet. Angestrebt wird dabei die Interoperabilität der Systeme. Große Teile von EWS II werden in der CampusSource Engine (CSE) wieder verwendet, die den Kern der gemeinsamen Bemühungen darstellt.


* Hochschul-Informations-System GmbH


Freestyle Learning

Auf dem CampusSource Workshop am 15. Juni 2005 wird eine Preview von Freestyle Learning 3.5 vorgestellt. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen:

[ Freestyle Learning ]

ILIAS

Die Open-Source-Lernplattform ILIAS erfüllt alle Voraussetzungen für den erfolgreichen e-Learning-Einsatz in Schulen und Hochschulen, in Verwaltungen, bei Bildungsträgern und in Unternehmen. Das rollenbasierte Rechtesystems unterstützt zum einen die Abbildung einfacher e-Learning-Szenarien, bietet aber anderseits auch die notwendige Flexibilität für die Gestaltung komplexer Lehr-Lernarrangements.

ILIAS ist aufgrund der modularen und objektorientierten Software-Architektur problemlos auf die spezifischen Anforderungen anpassbar. Dies gilt insbesondere auch für die Layout-Gestaltung. Eine möglichst große Offenheit des Systems wird durch die konsequente Unterstützung von Standards (SCORM, AICC, XML, LOM, QTI) erreicht. ILIAS ist aktuell in 16 Sprachen verfügbar und wird weltweit eingesetzt.

Um e-Learning effektiv und adaptiv zu gestalten, bietet ILIAS die Möglichkeit einer Lernziel-orientierten Bereitstellung von Lernmaterialien. Nach einem Einstiegstest werden den Lernenden abhängig vom jeweiligen Testergebnis die passenden Lernmaterialien zur Verfügung gestellt. Auf Basis dieser Funktionalität setzt die Firma Novell, der führende Anbieter von Informationslösungen, seit März 2005 ILIAS für umfassende Web-basierte Trainings für Benutzer des neuen Desktop Produktes Novell Linux Desktop 9 ein.

Auf dem CampusSource Workshop am 17. Juni in Hagen werden neben dieser Funktionalität auch weitere Neuerungen aus dem aktuellen Release 3.4.1 gezeigt:

Eine Auflistung aller Neuheiten in Release 3.4 finden Sie im Release-Bericht.

Ausblick auf ILIAS 3.5

Auf dem CampusSource Workshop geben wir Ihnen auch einen ersten Einblick in das kurz vor der Fertigstellung befindliche ILIAS Release 3.5. Dieses bietet unter anderem:

ILIAS 3.5.0 wird als beta-Release bis Ende Juni veröffentlicht werden. Ein stabiles Release steht voraussichtlich einen Monat später zur Verfügung. Weitere Informationen zu den neuen Funktionen von ILIAS 3.5.0 finden Sie im Release-Bericht.


litw3

litw3 - Literaturverwaltung and more

Die wichtigsten Features der aktuellen Version 2.3 im Überblick:
Erweiterte Anwendungsmöglichkeiten durch neue Features

litw3 macht Literaturangaben für die wissenschaftliche Recherche im Internet weltweit verfügbar (von der Instituts- und Museumsbibliothek über Seminar-Literatur bis hin zur individuellen Publikationsliste). Es wird seit März 2002 bereits von mehreren wissenschaftlichen Einrichtungen erfolgreich genutzt. Insbesondere eignet es sich zur Einrichtung neuer Datenbanken zu Spezialthemen oder für graue Literatur.

Durch neue Features, wie zum Beispiel die komplette Dynamisierung der Ein- und Ausgabemasken, können Sie litw3 nun einfacher und vollständiger an Ihren Bedarf anpassen. Dadurch eröffnen sich viele neue Einsatzmöglichkeiten. Ob Sie nun Literatur oder Bilder verwalten wollen, dies ist für litw3 kein Problem. litw3 enthält nun auch ein Dateiverwaltungstool, welches es Ihnen ermöglicht, Dateien mit Datensätzen zur verknüpfen. Ein Thumbnailgenerator sorgt für eine Verbesserung der Übersicht und Verringerung der Datentransfers, falls litw3 als Bilddatenbank eingesetzt werden sollte. Durch eine Unicode Texteingabe ist es nun auch möglich, Daten zu erfassen, die nicht dem europäischen Sprachraum entstammen oder mit anderen Zeichensätzen arbeiten.


LON-CAPA (ab August 2005)

Kommunikation

Die Diskussionen sind nun filter- und sortierbar, desweiteren sind eigene Beiträge nun editierbar. Es steht automatische Rechtschreibkorrektur zur Verfügung. Das interne Nachrichtensystem kann nun Nachrichten in externe E-Mailprogramme weiterleiten.

Verwaltung von Domänen

Die Verwalter von Domänen können nun direkt die Rolle aller Kursverwalter innnerhalb ihrer Domäne emulieren. Desweiteren ist die Erzeugung von Kursen nun automatisierbar durch flexible Schnittstellen zu Verwaltungssystemen.

Analysekapazität

Kursverwaltern stehen nun mehr Werkzeuge zur statistischen Analyse von Aufgaben zur Verfügung, sowie die Möglichkeit, Aktivitäten individueller Lernender innerhalb ihres Kurses zu verfolgen. Das "What´s New?" Feature gibt einen schnellen Überblick kürzlicher kursweiter Aktivitäten und warnt im Falle von zum Beispiel zu hohem Schwierigkeitsgrad von Aufgaben.

IMS Import und Export

LON-CAPA kann nun IMS Packages von BlackBoard, WebCT und Angel importieren. Desweiteren erlaubt es den Export abbildbarer Kursstrukturen.

Wissenschaftlicher Typensatz

Die on-the-fly Umsetzung von LaTeX in MathML/HTML/PDF ist nun erweitert konfigurierbar. Die neuen <algebra> und <chem> Tags erlauben vereinfachte Eingabe von algebraischen und chemischen Ausdrücken ("<algebra>sqrt(a+b/(c-d)</algebra>", "<chem>2H2+O2 -> 2H2O</chem>").

Benotung und Examen

Der Werkzeugsatz zum Import von Noten ist stark erweitert und vereinfacht worden. Desweiteren werden nun noch mehr Aufgabenelemente im Bubblesheet-Modus ("Scantron Mode") unterstützt. "Randomized" Aufgabenblätter können nun im namentlichen Modus in verschiedenen Sortierungsreihenfolgen erstellt werden und Fotos der Lernenden enthalten. Die im Kurs enthaltenen Examensaufgaben sind nun sowohl komplett unterdrückbar als auch URL-verschlüsselbar.


metacoon®

Die neue metacoon-Version ist seit Beginn des Sommersemesters bereits in ca. 10 Hochschulen, beim Bayerischen Roten Kreuz und im Thüringer Wirtschaftsministerium im Einsatz. Aktuell wird die Installationsfassung zusammengestellt und ab dem Sommer bei CampusSource zum Download angeboten. Neu in dieser Version ist insbesondere die Verbesserung des Interface-Designs / der Navigation, sowie die Vereinfachung der individuellen Einrichtung und Administration virtueller Lernräume.

Aktuelle Weiterentwicklungen zu adaptierbaren Lerninhalten werden auf dem Campussource-Workshop vorgestellt.

Zur Sicherung der Nachhaltigkeit hat das Kernentwicklerteam sich zu Jahresbeginn aus den Hochschulen ausgegründet. Neben Beratung, Schulung und Service rund um metacoon werden auch allgemeine eLearning-Projekte / Veranstaltung organisiert. Z.B. wird in Kooperation mit 3 Universitäten vom 15.-20. August 2005 die zweite eLearning-Sommerakademie "eLearning nach dem Hype anspruchsvolle Projekte erfolgreich gestalten" angeboten. Diese richtet sich an Wirtschaft, Bildung und Politik. Referenten aus Wirtschaft und Wissenschaft vermitteln Theorie und Praxis-Wissen sowie Erfolgs- und Mißerfolgskriterien. U.a. erläutert Herr Postel, Geschäftsführer von CampusSource, wie Bildungsorganisationen die für Sie passende Lernplattform auswählen und einführen können.


miless

miless ist ein in Java implementierter, institutioneller Dokumenten- und Publikationsserver, der als Open Source kostenlos zur Verfügung steht. In miless können Textdokumente wie Hochschulschriften, Vorlesungsskripte, Übungen, Klausuraufgaben, Dissertationen und Publikationen verwaltet werden, insbesondere aber auch multimediales Material wie Grafiken, Bilder, Animationen, Simulation oder Audio-/Video-Dateien. Autoren können direkt von ihrem Webbrowser aus Inhalte in miless einstellen und verwalten. Nutzer können diese dann über konfigurierbare Suchmasken wiederfinden oder über Browsing in hierarchischen Klassifikationssystemen, beispielsweise nach Organisationsstruktur, Dokumententyp, Medientyp oder einer fachspezifischen Klassifikation.

Neu in der Version 2.0 ist die Möglichkeit, miless allein auf Basis einer Open Source Umgebung zu betreiben. Als zugrundeliegende Datenbank wird dabei MySQL verwendet, für die Volltextsuche wird das in miless integrierte Apache Lucene eingesetzt. Weiterhin ist ein Apache Webserver und die Servlet-Umgebung Jakarta Tomcat erforderlich. Das aktuelle miless lässt sich so ohne jegliche Kosten für Software-Lizenzen auf herkömmlichen Linux- oder Windows-Servern betreiben. Alternativ kann für große, weit skalierbare Installationen auch kommerzielle Software wie Oracle, IBM DB2 oder der IBM Content Manager unter AIX, Linux, Windows und Solaris eingesetzt werden.

Der Dokumentenserver miless bietet besondere Unterstützung für multimediale Inhalte. Beliebige Dateitypen können im System verwaltet werden. Eine integrierte Schnittstelle für den Helix Universal Server oder IBM VideoCharger Server ermöglicht das Streaming aller gängigen Audio- und Videoformate wie MP3, WAV, MPEG 1 und 2, Real, Quicktime oder WMV. Auch Dateien mit einer Größe von mehreren Gigabyte und einer Spieldauer von mehreren Stunden lassen sich so direkt aus dem Dokumentenserver in einem Streaming Player wie dem RealPlayer oder dem Microsoft Media Player wiedergeben. Zur Strukturierung können dabei in miless Audio- und Video-Storyboards angelegt werden, bei denen der Nutzer z. B. gezielt auf eine bestimmte Szene eines Videos zugreifen kann. Autoren können die Szenenaufteilung über einen Online-Editor direkt in ihrem Browser erstellen, annotieren und bearbeiten. Audiomaterial und Lehrvideos können so strukturiert auch im e-Learning online eingesetzt werden.

Ein neuer Typ von miless-Dokumenten sind Online-Semesterapparate. In physischen Semesterapparaten stellen die Dozenten für die Dauer eines Semesters Literatur im Präsenzbestand der Bibliothek zur Verfügung. Die dazu gehörenden Online-Semesterapparate enthalten neben der Liste dieser Bücher weitere Dokumente in digitaler Form: Internetlinks, Volltexte von Zeitschriftenartikel und Buchauszüge als Bilddateien (PDF) sowie sonstige eigene Dateien der Dozenten. Die bereitgestellten Volltexte sind urheberrechtskonform nur nach Eingabe eines Passworts lesbar, das die Studenten vom Dozenten erhalten.

Online-Semesterapparate sind interaktiv. Die Dozenten pflegen die Inhalte über Dialoge, die in der Bibliothek die notwendigen Dienstleistungen anstoßen: Buchausleihe, Digitalisierung, Fernleihe. Die Autoren benötigen keinerlei Kenntnisse zur Gestaltung von Internetseiten. Darüber hinaus stehen aber auch Funktionen zur individuellen Gestaltung zur Verfügung: Kapitelstruktur, Änderung der Reihenfolge, html-Syntax.

Die Online-Semesterapparate sind zwar wie andere miless-Dokumente suchbar, zusätzlich aber in einer kompletten Tabelle aufgelistet, mit der Möglichkeit, nach Nummern, Autoren und Titeln zu sortieren. Die Gestaltung der Liste wie auch der eigentlichen Semesterapparate-Dateien und -Formulare ist durch konsequente xml/xsl-Strukturen vollständig automatisiert.


MMC

Der MultiMedia Katalog ist ursprünglich als Verwaltungswerkzeug für wiederverwendbare Multimedia-Komponenten entwickelt worden. Die Anbindung eines webbasierten Editors zur Eingabe von LOM-Metadaten macht ihn auch heute noch zu einem nützlichen Werkzeug, um Lernobjekte zu speichern und einer breite Masse zur Wiederverwendung anzubieten.

Basis des MultiMedia Katalogs ist ein Dokumentenmanagementsystem (DMS), dass vollständig datenbankbasiert ist und als besondere Eigenschaft die Trennung von Inhalten und Verweisen erlaubt. Eine solche Trennung erlaubt die vollständige Beseitigung sogenannter "toter Verweise", die immer dann entstehen, wenn das Ziel eines Verweises entfernt wird, ohne die Quelle des Verweises zu verändern. Dies ist die Grundlage, das DMS für beliebige Inhalte zu verwenden und andere Anwendungsgebiete zu erschließen.

Die Entwicklung der letzten Jahre konzentrierte sich weitgehend auf das DMS und überführte den MMC in einen Applikations-Server, auf dem das Multimedia-Repository selbst nur noch eine Anwendung ist. Darüber hinaus wurden weitere Anwendungen entwickelt, insbesondere ein Publikationsserver, wie wer beispielsweise für die Verwaltung von Diplomarbeiten oder Dissertationen eingesetzt werden kann.

Das Dokumentenmanagement wurde durch eine Versionierung erweitert, die sowohl Dokumenteninhalte als auch Metadaten und Verzeichnisse berücksichtigt.

Die Web-Schnittstelle wurde vollständig überarbeitet und verwendet jetzt überwiegend CSS.

Neben den bekannten Installationsarchiven wird die Version 2.0.0 auch in Form von Debian-Paketen zur Verfügung gestellt. Die Installation dieser Pakete ist vorzuziehen, weil sie gleichzeitig die vollständige Konfiguration der Anwendung ermöglicht.


moodle

Das Lernmanagementsystem moodle unterstützt ein aktivierendes Lernen in einer Gruppe von Lernern. Damit hat das System sich in den letzten Jahren zum weltweit meistverbreiteten System entwickelt. Der Einsatz erfolgt in Unternehmen, Verwaltungen, an Hochschulen und in Schulen. Die hohe Flexibilität bei der Gestaltung der Kursräume und die einfache Anpassung an den laufenden Lernprozess gehören zu den zentralen Vorzügen von moodle.

Moodle ist freie Software und kann kostenfrei eingesetzt werden. Ein großes Netzwerk von Anwendern im deutschsprachigen Raum und ein Kompetenznetzwerk von Servicedienstleistern sichert die Nutzer bei allen Fragen ab. Das österreichische Bildungsministerium hat im Rahmen einer umfassenden Evaluation Anfang des Jahres festgestellt, dass sich moodle im Feld der Anbieter durch die einfache Handhabung, die Flexibilität und die Unterstützungsstrukturen besonders hervorhebt. Deshalb: Empfehlung für die Schulen.

Moodle steht in Übersetzungen für über 50 Sprachen zur Verfügung. Davon profitieren Unternehmen beim internationalen Einsatz.

Auf der Campussource-Tagung stellen wir die Anfang Juni veröffentlichte Version 1.5 vor. Einige Neuerungen im Kurzüberblick:


OpenUSS

Es ist geplant zum 15. Juni 2005 OpenUSS 2.0 fertigzustellen und auf dem CampusSource-Workshop zu präsentieren.

Neben Fehlerbereinigungen enthält OpenUSS 2.0 eine Reihe neuer Funktionen, wie zum Beispiel:

Als Anwendungsserver setzt OpenUSS den auf Java Open Application Server (JOnAS 4.x Tomcat- J2EE 1.4) basierenden Enhydra Enterprise 6.x Open Source Applikationsserver ein. JOnAS ist der erste nicht-kommerzielle J2EE 1.4 kompatible Anwendungsserver. Für die Installation des Enhydra Enterprise Anwendungsservers ist ein mächtiger Installer vorhanden.

Für Entwickler: OpenUSS basiert auf der die Model Driven Architecture (MDA) unterstützende Enterprise Java Open Source Architecture (EJOSA) Revolutions 2.2. Bezüglich EJOSA, sind zwei Einführungs-Beiträge unter den unten angegeben Adressen erhältlich:

Screenshots von OpenUSS 2.0

[ OpenUSS 2.0 ]
[ OpenUSS 2.0 ]

Stud.IP

Neue Features in Stud.IP 1.2

In der nächsten Stud.IP-Version finden sich neben Detail- und Performanceverbesserungen auch Features, die den Einsatz von Stud.IP an kleineren Einrichtungen komfortabler machen. So ist es Dozenten jetzt möglich, ihre Lehrveranstaltungen selbst unsichtbar zu schalten (um z.B. den Funktionsumfang eines Stud.IP-Kurses als persönliches Repository zu nutzen) oder zu archivieren. Auch die Einbindung generischer Datenfelder in Veranstaltungen machen die Administration von Stud.IP noch einfacher.

Für den hochschulweiten Einsatz wurden erweiterte Möglichkeiten implementiert um den Anforderungen unterschiedlicher Datenschutzszenarien gerecht zu werden. Unter anderem kann die Sichtbarkeit von Nutzern global oder veranstaltungsspezifisch angepasst werden.

Die Hilfefunktion wurde komplett neu gestaltet und ist nun auf Basis eines verteilten, lokal editierbaren WIKI-Webs realisiert. Vorteil: die Hilfe kann leicht an lokale Besonderheiten angepasst werden, während die Beschreibungen der Standardfunktionen immer auf dem neuesten Stand sind.

Ebenfalls angepasst wurde die persönliche Übersichtsseite: Gruppierungen von Veranstaltungen (z.B. nach Semestern) sind nun möglich und erhöhen die Nutzerfreundlichkeit.

Als Ad-On zu Stud.IP wird mit dem nächsten Release das "Virtuelle Prüfungssystem" (ViPS) erhältlich sein, das zur Online-Abwicklung von Übungsaufgaben und Klausuren dient. ViPS ist ein Modul für Stud.IP und im Moment nur damit zu verwenden. Der Schwerpunkt der ViPS-Entwicklung liegt auf der automatischen Auswertung von Aufgaben, um demjenigen, der die Aufgaben stellt, möglichst viel Arbeit abzunehmen und für die Studierenden einen Selbsttest zu ermöglichen.

Die Stud.IP-Version 1.2 wird voraussichtlich im September 2005 veröffentlicht.

Stud.IP-eP

Stud.IP-eP (eProjektmanagement) ist eine neue, eigenständige Entwicklungslinie, die ausschließlich von data-quest vorangetrieben wird. Die Lern- und Informationsplattform Stud.IP wurde für den Einsatz in Unternehmen und Einrichtungen des öffentlichen Dienstes weiterentwickelt. In Stud.IP-eP sind u.a. eine komplette Arbeitszeiterfassung, ein neu gestalteter Dateibereich sowie zahlreiche Groupwarefunktionen enthalten. Arbeiten in räumlich verteilten Teams wird so noch einfacher: gemeinsam nutzbare Adressbestände, Gruppenterminkalender, Instrumente zum Personalcontrolling sowie ein neuartiges Projektmanagement-Modul machen Stud.IP-eP zu einer Informations- und Multiprojektmanagement Plattform. Die Entwicklung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Beschäftigungsförderung Göttingen (kAöR), so dass Stud.IP-eP auf Wunsch auch mit Lerninhalten und Arbeitshilfen rund um das Thema Hartz-IV-Umsetzung ausgeliefert wird. Damit ist die Plattform insbesondere für Kommunen interessant, die sich für das Optionsmodell entschieden haben.

Näheres zu Stud.IP-eP finden Sie unter http://www.data-quest.de/index.php?id=43.

Neues Entwicklungsmodell: die Stud.IP-CoreGroup

Zukünftig wird Stud.IP nicht mehr nur von der ursprünglichen Entwicklergruppe programmiert und weiterentwickelt. Jede Hochschule und Bildungseinrichtung hat geringfügig andere Anspräche an die Funktionalitäten eines Lern- und Informationssystems. Stud.IP ist mittlerweile an vielen Standorten im verpflichtenden, hochschulweiten Einsatz und wird oft entweder vor Ort oder über die Supportfirma data-quest angepasst und weiterentwickelt. Mit der Gründung der Stud.IP-CoreGroup wurde deshalb nun der nächste logische Schritt vollzogen: die Bündelung der Entwicklungsressourcen. Mitarbeiter der Universitäten Osnabrück, Oldenburg, Rostock, Halle sowie der Göttinger Firma data-quest setzen ihr Know-How zukünftig gemeinsam ein um Stud.IP weiter zu entwickeln. Die CoreGroup koordiniert die Programmierarbeiten an verteilten Standorten, greift Wünsche und Anregungen von Anwendern auf und wählt Features für zukünftige Veröffentlichungen aus. Jeder Betreiber, Anwender oder Interessent ist eingeladen, auf dem Entwicklungsserver mit der CoreGroup Kontakt aufzunehmen, sich über neue Entwicklungen zu informieren oder Anregungen einfliessen zu lassen. Sie finden den Entwicklungsserver unter http://develop.studip.de


SuperX

Um SuperX war es in letzter Zeit recht still; hinter uns liegt eine lange Entwicklungsphase, in der SuperX in vielen Bereichen grunderneuert wurde. Einerseits wurden "alte" Schwächen ausgemerzt, und andererseits wurde es für neuen Anforderungen von Hochschulen in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen erweitert. Diese Entwicklungsphase wurde von der HIS GmbH und dem Ministerium Baden-Württemberg in Auftrag gegeben und begleitet, in Kürze wird SuperX landesweit in Baden-Württemberg eingeführt.

Die Arbeit in Baden-Württemberg treibt weitere Früchte. Chistoph Litz hat seine Diplomarbeit an der Universität Freiburg zu SuperX geschrieben, und im Rahmen seiner Arbeiten ein PDA-Frontend für SuperX entwickelt.

Das Kernmodul SuperX wird in Kürze in Version 3.0 erscheinen, mit vielen Neuentwicklungen, die den Versionssprung rechtfertigen:

Features des neuen Kernmoduls 3.0

Ebenfalls neue Versionen stehen an für das COB- und SOS-Modul:

Die News beim COB-Modul 1.0

Die News beim SOS-Modul 0.6


Uni Open Platform

Allgemein

Für die Version 2.2.0 der Uni Open Platform wurde eine umfassende systematische Codebereinigung durchgeführt, die Hilfefunktionalität innerhalb des Administrations-Frontends umstrukturiert und verbessert.

Postnuke-Integration

Durch die Postnuke-Integration können Studenten webbasiert auf die von der Uni Open Platform bereitgestellten Lehr- bzw. Kursmaterialen zugreifen. Zusätzlich stehen umfassende Community-Funktionen bereit. Weiterhin wurde die Bedienbarkeit und Personalisierbarkeit verbessert sowie eine kollaborative Umgebung zur synchronen und asynchronen Kommunikation und zum Dokumentenaustausch bereitgestellt. Nachfolgend ist ein zusammenfassender Überblick über die neu verfügbaren Funktionalitäten aufgelistet.

Benutzbarkeit

Personalisierbarkeit

Kommunikations-Tools

Termine

Umfrage-Tool

Statistiken

Kursmodul

Zukünftige Entwicklungs-Aktivitäten

In naher Zukunft ist die komplette Integration des Online-Assistenten über Postnuke-Module vorgesehen. Dadurch werden Studenten nicht nur auf die von Uni Open Platform bereitgestellten Lehr- bzw. Kursmaterialen zugreifen können, sondern ihnen werden weitergehende Funktionalitäten (Punkteabfrage, automatisches Downloaden und strukturierte Ablage ausgewählter Lehr- bzw. Kursmaterialen, zentrale Bookmarks-Verwaltung, etc.) zur Verfügung gestellt werden können.