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Lehrinhalteverwaltung in LON-CAPA

30. Juni 2005 FernUniversität in Hagen

Ankündigung Bericht & Vortrag

Bericht zur Vorstellung des Open Source-Systems am 30. Juni 2005

Prof. Gerd Kortemeyer von der Michigan State University, East Lansing, stellte in einem gemeinsamen Kolloquium des Lehrgebiets Kommunikationssysteme (Univ.-Prof. Dr.-Ing. Firoz Kaderali) der FernUniversität in Hagen und der Open Source Initiative CampusSource am Donnerstag, 30. Juni, die "Lehrinhalteverwaltung in LON-CAPA" [ .pdf - 5,36 MB ] vor. LON-CAPA ist Open Source Freeware und wird im Rahmen vom CampusSource angeboten.

Das LearningOnline Network with Computer-Assisted Personalized Approach ist ein Zusammenschluss von derzeit 30 Schulen und Hochschulen, die untereinander Lehrinhaltskomponenten austauschen. Das Projekt wird von der amerikanischen National Science Foundation gefördert. Derzeit umfasst die Inhaltsbibliothek circa 60.000 Lehrinhaltskomponenten, darunter über 18.000 online Hausübungs- und Prüfungsaufgaben, 20.000 Inhaltsseiten und 12.000 Abbildungen. Jedes Semester wird das System von circa 25.000 Lernenden genutzt, die in Kursen eingeschrieben sind, die durch das System verwaltet werden.

Im Speziellen ist der Referent auf Skalierbarkeit der Infrastruktur, XML-Datenformate, Inhaltsgranularität und -verkettung, Rechte- und Zugriffsverwaltung, Such- und Bewertungsmechanismen sowie Erfahrungen im täglichen Lehrbetrieb bei der Michigan State University eingegangen. Dabei legte er den Fokus auf die Zusammenstellung der Inhalte mit dem Ressource Assembly Tool (RAT), die verteilte Architektur, die diversen Konfigurationsmöglichkeiten einerseits, sowohl bei der Erstellung und Gestaltung von neuen Aufgaben und Übungen, sowie andererseits bei der Zuordnung von Ressourcen zu den Lehrveranstaltungen. Ein weiterer Schwerpunkt seines Vortrages waren die diversen statistischen Auswertungsmöglichkeiten mit dem Ziel das Benutzerverhalten pfadspezifisch zu bestimmen, um daraus ein nutzerspezifisches Verhalten zu extrahieren, und anhand dessen, bessere didaktische benutzerangepasste Lernkonzepte zu erarbeiten.

Der anschließende rege Erfahrungsaustausch umfasste u.a. die Themen: