Open Source
Open Source-Links
Studie: Mythos und Wahrheit zur Nutzung von Open Source Software in der Schweiz
Ergebnisse der 2. Open Source Studie von Cambridge Technology Partners
Die Ergebnisse der zweiten Open Source Studie von
Cambridge Technology Partners verdeutlichen den steigenden Kostendruck auf die
IT-Abteilungen zur Aufrechterhaltung betrieblicher Prozesse. Zurzeit gilt die
Hauptsorge der IT-Verantwortlichen der grössten Schweizer Unternehmen der
Geschwindigkeit, mit der Anpassungen an neue Geschäftsanforderungen
umgesetzt werden können.
Cambridge Technology Partners hat Anfang dieses Jahres eine Umfrage über die
Nutzung von Open Source Software in der Schweiz durchgeführt. Im Rahmen dieser
Studie wurden die Antworten aus über 50 Interviews mit IT-Verantwortlichen der grössten
Unternehmen der Schweiz zusammengefasst.
85 Prozent der befragten Schweizer Unternehmen bestätigen, dass sie Komponenten von Open Source
nutzen oder beabsichtigen, dies noch dieses Jahr zu tun. Dies bekräftigt die bisherige
Einschätzung von Cambridge Technology Partners. Weiterhin erkennt eine deutliche
Mehrheit unter ihnen die Vorteile von Open Source, und das in jeder Hinsicht. Dies ist eine
bemerkenswerte Entwicklung gegenüber Ende 2003, als nur Argumente wie
Unabhängigkeit vom Anbieter und Kostensenkungen im Vordergrund standen.
Potentielle Kosteneinsparungen sind nach wie vor ein wichtiges Thema, aber die
Erwartungen haben sich stark verändert. Zwar sehen nach wie vor die Hälfte der Firmen
mögliche Einsparungen bei den Lizenzkosten, jedoch nur noch wenige Sparpotential in
den Bereichen Wartung, Support und Upgrades.
Die enorme Entwicklung von Open Source
Wegen der beschleunigten Verbreitung von Open Source-Software in der Schweiz ist es
auch keine Überraschung, wenn Betriebssysteme wie Linux, Web-Server oder
Entwicklungstools bei der Nutzung die Charts anführen. Unter den wichtigsten Vorteilen
von Open Source werden vor allem die einfache Implementierung, die Stabilität und die
Sicherheit genannt. Das einzige wirkliche Manko scheint unzureichendes Know-how zu
sein. Nur 21 Prozent der befragten Unternehmen tragen aktiv zur Verbesserung von Open
Source-Software bei - in erster Linie, indem sie Fehler melden und Unterstützung beim
Testen von Beta-Versionen leisten.
Der Kontext der Studie
Die Umfrage, die sich an Entscheidungsträger von IT-Abteilungen wendet, sucht nach Antworten
auf wichtige Fragen, wie beispielsweise: "Wie sieht der Markt unter dem Gesichtspunkt der
Dienstleister aus? Wo gibt es Mängel, und wo liegt das Marktpotenzial? Wie nimmt der Markt das
Angebot der Open Source-Gemeinde an? Gibt es noch Mängel bei der Qualität oder bei der
Wahrnehmung von Open Source-Produkten?" Hierbei ist unbedingt zu beachten, dass die
Antworten in einem konjunkturell schwierigen Kontext gegeben wurden, in dem die von ITAbteilungen
getroffenen Entscheidungen mit Kostendruck verknüpft sind. Dieser Aspekt wird in den
Antworten zu den grossen Herausforderungen, denen diese Abteilungen ausgesetzt sind, immer
wieder bestätigt.
Die vollständigen Ergebnisse der Studie stehen unter:
www.ctp.com
zum Download bereit.
|