Software
EDU Workspace
Das erfolgreiche E-Learning System EDU Workspace (EWS II) hat zum Sommersemester 2006 ein Update erhalten. Trotzdem es sich um eine
komplette Neuentwicklung handelt, ist ein Ziel der Entwicklung den bisherigen EWS-Nutzern die Arbeitsabläufe in
gewohnter Art und Weise zu ermöglichen, sowie durch die neue Systemarchitektur auch komplexeren Anforderungen
gerecht zu werden.
Single Sign On
Die Verwaltung der Benutzeraccounts ist zusammen gefasst worden. Ein Benutzer hat nun einen Account am System und kann
sich von dort an unterschiedlichen Veranstaltungen anmelden. Durch diese Umstellung hat jeder Benutzer nur ein Passwort,
und muss sich am System nur einmal anmelden. Danach erhält er einen Persönlichen Desktop, von dem er die
unterschiedlichen Veranstaltungen erreichen kann.
Verbesserte Awareness
EWS II ermöglicht es jetzt pro Veranstaltung mit einem Klick alle Mitglieder der Veranstaltung, die zurzeit im System
angemeldet sind anzuzeigen. Hiermit soll eine spontane Kommunikation via Chat, News oder E-Mail der Mitglieder
untereinander gefördert werden. Die Veranstaltungen sollen dadurch lebendiger und dementsprechend interessanter
werden. Ist diese Funktionalität nicht gewünscht kann sie durch den Veranstaltungsleiter abgeschaltet werden.
Verbesserte Integration in die Hochschulinfrastruktur
Die Anbindung an eine Hochschulinfrastruktur, die Hochschul-Informations-System GmbH (HIS) als Informationssystem
verwenden ist spezifiziert.
Zukünftig werden ...
- Veranstaltungen und Benutzer ihre Verwaltungsdaten aus LSF beziehen können
- Veranstaltungen ihre Benutzer aus LSF zugewiesen kriegen
- LSF Verweise auf EWS II-Veranstaltungen mit auflisten (Sowohl im Web als auch im Vorlesungsverzeichnis)
Einbindung von Chat mit Whiteboard
Zur synchronen Kommunikation wurde schon seit jeher in EWS auf Chat gesetzt. Neu dabei ist jetzt, dass parallel zur
Chatsitzung ein von allen Teilnehmern der Chatsitzung gemeinsam genutztes Whiteboard zur Verfügung steht. Auf
diesem Whiteboard kann jeder Teilnehmer mit einem einfachen Editor Grafiken erstellen, die gleichzeitig von allen
anderen Teilnehmern gesehen werden können.
Einbindung von Wiki und Weblog
Weitere Werkzeuge zur asynchronen Kommunikation sind jetzt neu auch in EWS II nutzbar. Der ehemalige Newsbereich ist in
eine kombinierte Kommunikationszentrale bestehend aus Wiki, WebLog und News übergegangen. Konkret ist das Projekt
SnipSnap des Fraunhofer Instituts FIRST in EWS II integriert.
Wikis, auch WikiWikis und WikiWebs genannt, sind im World Wide Web verfügbare
Seitensammlungen, die von den Benutzern nicht nur gelesen, sondern auch online geändert werden.
http://de.wikipedia.org
Komplette Neuentwicklung auf Basis von J2EE
EWS II ist von Grund auf neu entwickelt worden. Dabei ist eine modulare Struktur umgesetzt worden. Dieses Konzept bietet
standardisierte Schnittstellen, um kundenspezifische Erweiterungen einzubinden und dabei den Testaufwand zu minimieren.
Unterstützung von WebDAV
WebDAV steht für Web Distributed Authoring an Versioning
(www.webdav.org).
Dabei steht "Authoring" in diesem Kontext für den Prozess des Erstellens, Aktualisierens und Verwaltens von
Inhalten auf einem Webserver. WebDAV ist ein Standard entwickelt von Microsoft, Novell, Netscape, UC Irvine. WebDAV wird
durch zahlreiche Autorenwerkzeuge direkt unterstützt (z.B. Dreamweaver, OpenOffice, MS Office, etc.). Insbesondere
Funktionalitäten wie Versionierung von Dokumenten und das Sperren (Locking) von Dokumenten unterstützen das
kollaborative Authoring. Der Zugang zu den Daten kann dabei einerseits über den Web-Browser oder andererseits über
den Dateimanager erfolgen. Dabei werden HTML-Seiten natürlich im Browser angezeigt.
Barrierefrei
Die Weboberfläche von EWS II ist vollständig in CSS-Technik aufgebaut und somit für blinde oder
sehbehinderte Menschen lesbar gestaltet.
Einbindung von EWS II in die CampusSource Engine
Die EWS II Entwicklung geschieht in Kooperation mit CampusSource. Konkret wird mit den Unis Hagen, Duisburg-Essen und
Münster zusammengearbeitet. Angestrebt wird dabei die Interoperabilität der Systeme. Große Teile von
EWS II werden in der CampusSource Engine (CSE) wieder verwendet, die den Kern der gemeinsamen Bemühungen darstellt.
|