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OpenCapri


Kontakt

Josef Hüvelmeyer

josef.huevelmeyer@tu-dortmund.de
Telefon: +49 (0)231 755 2144

TU Dortmund
IT & Medien Centrum
August Schmidt Str. 12
44227 Dortmund

Webseite:
unicard.tu-dortmund.de

Dokumentation

Software

Um diese Software zu nutzen, müssen die AGB akzeptiert werden. Hierzu ist es erforderlich, sich bei CampusSource zu registrieren.

OpenCapri wurde an der TU Dortmund entwickelt, um die Einführung von Mitarbeiter- und Studierendenausweisen mit Mehrwertfunktion zu unterstützen. Die Ausweiskarten der TU Dortmund basieren auf den kontaktlosen Geldkarten der Kreditwirtschaft (SECCOS 6 Betriebssystem), auf denen zusätzlich ein Mifare Chip emuliert wird und Platz für bis zu drei Kryptographiezertifikate zur Verfügung steht. Dadurch sind Funktionen, wie zum Beispiel die Signierung und Verschlüsselung von E-Mails und Dateien oder die Bezahlung in der Mensa möglich.

Unter Anwendung von OpenCapri können die Karten personalisiert (z.B. Zertifikate generiert) und bedruckt (z.B. mit Namen und Foto) werden.

Das System wurde zunächst nach den Anforderungen der TU Dortmund konzipiert, jedoch lassen sich große Teile der Kernfunktionalitäten auch in anderen Umgebungen nutzen. Sämtliche Arbeitsschritte der Anwendung lassen sich frei konfigurieren.

Zu der Zielgruppe dieses Projekts gehören Entwickler, die ein System zur Erstellung von eigenen Karten benötigen. Die Software muss jedoch immer an eigene Datenstrukturen angepasst werden.

Über OpenCapri

OpenCapri basiert im Kern auf einer Workflow Engine die auf die Erstellung von Karten mit und/oder ohne Chip optimiert ist. OpenCapri erstellt anhand von eingegebenen Daten und einer vorgenommenen Konfiguration bedruckte und personalisierte Karten. Dazu werden spezielle Kartendrucker benötigt, die Kartenrohlinge bedrucken und den Kryptochip, soweit vorhanden, kodieren können.

OpenCapri wurde entwickelt, um auf mehreren parallelen Produktionslinien Karten zu erstellen und eignet sich deshalb auch für die Massenproduktion.

Die konkrete Ausführung einzelner Arbeitsschritte kann mit der Workflow Engine beliebig verändert werden. So können mit der Anwendung beispielsweise auch Berichte über bereits erstellte Karten, Produktionsstatistiken oder andere Daten-Ein- und Ausgaben erzeugt werden.

Über diese Version

Bei der, über die CampusSource-Börse angebotenen, Version von OpenCapri handelt es sich um eine installierbare und lauffähige Anwendung. Sie enthält die Kernfunktionalitäten der Anwendung, die sich an der TU Dortmund im produktiven Einsatz befindet. Es ist allerdings zu berücksichtigen, dass sich Software zur Produktion von Chipkarten als eine Komponente in eine komplexe Infrastruktur einbettet. Da sich die Infrastruktur von Hochschule zu Hochschule unterscheidet, umfasst diese Version von OpenCapri ausschließlich Komponenten, die unabhängig von der Umgebung eingesetzt werden können.

Diese Version stellt somit eine mögliche Basis für die Integration der Chipkartenproduktion in die eigenen Infrastruktur dar.

Lieferungs- und Funktionsumfang

Das OpenCapri-Softwarepaket enthält folgende Funktionen und Programmelemente:

Grenzen der Anwendung

OpenCapri ist als Teil einer Infrastruktur konzipiert worden. Daher ist der volle Funktionsumfang von OpenCapri ohne zusätzliche Komponenten nicht gegeben. Beispielsweise sind einige Erweiterungen aus lizenzrechtlichen Gründen, oder aufgrund von Sicherheitsgründen entfernt worden. Ein effizienter Betrieb ist nur in Verbindung mit anderen Diensten sinnvoll.

Die Personalisierung der Chipkarten ist ohne weitere Anpassung nur mit bestimmten Druckermodellen möglich. Das einfache Bedrucken von Karten hingegen funktioniert auch mit anderen Druckern.

Die Personalisierung von Chip-Karten kann nur erfolgen, wenn ein sog. Kryptoprovider für den jeweils eingesetzten Kartentyp vorhanden ist.

Plattformunabhängigkeit

Im Rahmen der Entwicklung mit Java ist es möglich, weitgehend plattformunabhängige Software zu erstellen. In einigen Fällen machen Programmteile von Funktionen Gebrauch, die ein spezielles Betriebssystem voraussetzen.

Die hier angebotene Software bezieht sich, sofern nicht anders angegeben, auf die Lauffähigkeit unter Windows XP.

Die Nutzung von anderen Betriebssystemen ist nicht grundsätzlich ausgeschlossen, jedoch entziehen sich diese Betriebsbedingungen den Testszenarien, die von den Entwicklern vorgesehen wurden.

Basis, Middleware und Kontext

Bei der OpenCapri Anwendung handelt es sich um ein Programm, das auf einem normalen PC installiert und in Betrieb genommen werden kann. Wie in der Einführung bereits genannt, basiert dieses Projekt auf der Entwicklung mit der Programmiersprache Java. Daher bildet eine Java Laufzeitumgebung die Basis für die Ausführung der Anwendung.

Die Arbeitsumgebung muss für den Betrieb einen eingerichteten Drucker oder Kartendrucker bereitstellen.

Weitere Software oder Middleware ist nicht erforderlich.

Architektur

Komponenten

Die zentrale Komponente der Anwendung ist die Workflow Engine. Sie wurde speziell für OpenCapri entwickelt und organisiert den Ablauf der Aktionen. OpenCapri teilt die Arbeitsschritte zur Erstellung von Karten in Aktionen.

Aktionen sind selbst implementierte Arbeitsschritte. Diese Elemente lassen sich in die Workflow Engine einbinden und kommen so wahlweise zur sequentiellen oder parallelen Ausführung.

Schema

Das Architekturschema zeigt, wie OpenCapri konzipiert wurde. Zentrale Elemente sind hier Dateneingang, Datenausgang, Kontrolle und der Ablauf eines Workflows. Das Zusammenspiel der Komponenten kann wie folgt dargestellt werden.

[ OpenCapri Schema ]

Schnittstellen

OpenCapri bietet als Schnittstellen eine Kontrollschnittstelle und eine Schnittstelle für den Datenaustausch.

Die Kontrollschnittstelle präsentiert sich in Form eines Fensters. Hier kann der Benutzer im laufenden Betrieb Einfluss auf die Produktion nehmen. Die Produktion kann gestartet, gestoppt und unterbrochen werden. Verschiedene Statusinformationen können angezeigt und die Programmkonfiguration angepasst werden.

Die Schnittstelle für den Datenaustausch nimmt die Produktionsdaten für OpenCapri entgegen. Hier können Anfragen zur Kartenproduktion gesendet und Produktionsberichte abgefragt werden.

Produktionszyklus einer Karte

Der Produktionszyklus einer Karte ist vom eingesetzten Druckermodell und Kartentyp abhängig. Beispielsweise sind für die an der TU Dortmund eingesetzten Drucker und Karten die folgenden Aktionen notwendig:

  1. Laden der Karte in das Kodiermodul des Druckers
  2. Initialisieren des Kartenchips
  3. Personalisieren des Kartenchips
  4. Laden der Karte in die Druckposition
  5. Kartendruck
  6. Auswerfen der Karte

Datenschnittstelle

Die Datenschnittstelle von OpenCapri nimmt die Produktionsdaten eines Antrags entgegen und kann Produktionsberichte bereitstellen.

OpenCapri beinhaltet eine eingebaute, lokale Webservice Schnittstelle und eine Schnittstelle für die Einbindung externer Systeme.

OpenCapri führt intern eine Queue, welche die Aufträge für die Kartenproduktion verwaltet.

[ OpenCapri Order Management ]

Hard- und Softwarevoraussetzungen

Als Umgebung für OpenCapri benötigen Sie einen Windows XP kompatiblen PC. Als Mindest-Hardwarevoraussetzung empfehlen wir folgende Konfiguration:

Um mit OpenCapri Karten zu personalisieren, benötigen Sie einen geeigneten Kartendrucker. Die Architektur von OpenCapri ermöglicht es, eine Unterstützungen für verschiedene Druckermodelle zu erstellen, jedoch ist bisher nur ein Produktionsprozess für die Drucker:

implementiert und getestet worden.

Als Betriebsystem benötigen Sie Windows XP um OpenCapri zu betreiben. OpenCapri ist durchaus auch auf anderen Systemen wie Windows 7 oder Linux Derivaten lauffähig, allerdings wurde die Software bisher nur auf Windows XP getestet.

Das Projekt basiert auf Java™ 6. Daher ist eine eingerichtete Java 6 Laufzeitumgebung erforderlich.