Select Language:
[ Multimedia Catalogue ]

Multimedia Catalogue


Entwickler

Prof. Dr.-Ing. Bernd Krämer
FernUniversität in Hagen
Fak. MI
LG Datenverarbeitungstechnik

Software

Die Software wird aus Sicherheitsgründen nicht mehr bereitgestellt.

Der Multimedia Catalogue ist ein Ablage- und Verwaltungssystem für wieder verwendbare Multimedia-Komponenten für die Lehre. Der Katalog verbessert den Prozess der Gestaltung von Multimedia-Kursen dadurch, dass eine Plattform zur Publikation, Wiederverwendung und der gemeinsamen Nutzung von Multimedia-Komponenten angeboten wird.

Der Katalog stützt sich auf drei Grundbausteine:

  1. Rohdaten wie Texte, Grafiken, Bilder, Ton- und Videoclips oder Animationen,
  2. Metadaten und
  3. Verweise (links).

Diese Bestandteile sind zu Komponenten zusammengefasst, die selbst wiederum zu Sammlungen von Komponenten integriert werden können. Komponenten und Sammlungen werden zusammen mit den sie verknüpfenden Verweisen in der dem Katalog unterliegenden relationalen Datenbank gespeichert.

Die in eine Komponente eingebetteten Rohdaten können mit kommerziellen Text-, Bildbearbeitungs- oder Autorenwerkzeugen erzeugt werden. Die zugehörigen Metadaten und Verweise zwischen Komponenten werden mit Hilfe von Funktionen des Katalogs erstellt. Metadaten erfassen relevante Merkmale von Komponenten gemäß des LOM- (Learning Object Metadata) Standards  [ Englische Version ] der IEEE.  [ Englische Version ]

Der Katalog ist mit üblichen Internet-Browsern übers Web zugänglich. Man kann im Katalog entlang seiner thematischen Struktur stöbern oder auch gezielt nach Namen, Begriffen oder Kategorien des Metadatenmodells suchen. Jede Art von Multimedia-Komponente, die im Katalog abgelegt ist, kann im Browser sofort angesehen oder gespielt werden. Voraussetzung ist, dass Netscape 4 oder der Internet Explorer 4 oder neuere Versionen sowie notwendige Plug-Ins wie Shockwave, Flash o.ä. auf dem PC der Nutzerin installiert sind.

Die Standardeinstellung des Katalogs ermöglicht einen uneingeschränkten Suchzugang. Diese Offenheit kann jedoch jederzeit nach Bedarf eingeschränkt werden. Registrierte Nutzer besitzen zusätzlich einen persönlichen Einkaufswagen, in dem gefundene Komponenten zwischengespeichert werden können, und einen persönlichen Arbeitsbereich.
Der Katalog unterstützt das folgende asynchrone Austauschmodell zwischen Inhalte-Anbietern und Kunden:

  1. Ein Autor erstellt eine neue Komponente oder modifiziert eine existierende Komponente, lädt sie über eine entsprechende (upload-) Schnittstelle in den Katalog, und gibt mit Hilfe des LOM-Editors passende Metadaten ein.
  2. Ein Kunde, z.B. ein Kursentwickler, findet eine solche Komponente im Katalog, entscheidet sich, diese zu nutzen, speichert sie in seinem Einkaufswagen und lädt gelegentlich den Inhalt des Einkaufswagens mit einem Mausklick als Zip-Archiv auf seinen PC herunter. Alternativ dazu kann der Kursentwickler in seinem persönlichen Arbeitsbereich auch die einfachen Editier-Funktionen des Katalogs sowie vordefinierte Musterseiten benutzen, um die gefundenen Komponenten zu ergänzen oder sie zu größeren Einheiten zusammenzufassen und sie über den Katalog wieder zugänglich zu machen.

Der Multimedia Catalogue baut vollständig auf Open Source Software wie dem Apache-Webserver oder der PostgreSQL-Datenbank auf. Der Katalog unterstützt aber auch andere externe Datenbanken (z.B. Oracle) und kann jedes andere Metadata-Schema zur Beschreibung der Multimedia-Komponenten aufnehmen. In der Standardinstallation unterstützt der Katalog den LOM- (Learning Object Metadata) Standards  [ Englische Version ] der IEEE.  [ Englische Version ]

Das Herzstück des Systems ist ein anspruchsvolles Hypertextsystem, das eine strikte Trennung von Inhalt, Präsentation und Navigation realisiert und dem Nutzer die Vorteile bidirektionaler Verweise sowie kontinuierlicher Verweis-Konsistenz bietet.

Bei Bedarf können elektronische Bezahlungsfunktionen leicht integriert werden (das System wurde von der Entwicklergruppe erfolgreich mit dem E-Cash-System der Deutschen Bank getestet).